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Between solidarity and restrictions

Aktualisiert: Mai 1


Elisabetta Lunardo aus Italien.

ENGLISH TRANSLATION BELOW

TRADUCCIÓN AL ESPAÑOL ABAJO


Name: Elisabetta Lunardon

Alter: 22

Job: Medizinstudentin

Stadt: Dueville (Vicenza, Italy)

Datum: 20. April 2020



1. Welche Vorkehrungen hat deine Regierung getroffen?

Unsere Regierung hat verschiedene Vorkehrungen getroffen: Sie hat die Produktion in allen Sektoren, mit Ausnahme der Lebensmittelbranche und einigen wenigen anderen, gesenkt; sie hat die persönliche Bewegungsfreiheit eingeschränkt (man kann sich in einem Umkreis von 200 Metern bewegen und wenn man Lebensmittel einkaufen muss); sie hat die Pflicht eingeführt, Handschuhe und Masken zu tragen, wenn man das Haus verlässt.

Außerdem muss sich jeder allein bewegen. Alle Studierenden müssen zu Hause bleiben. Öffentliche Orte sind geschlossen. Was religiöse Veranstaltungen betrifft, so wurden diese reduziert und es gilt ein generelles Versammlungsverbot.

Um ein Beispiel zu nennen: Katholische Beerdigungen werden nur vom Pfarrer und einigen wenigen Verwandten zelebriert und sind in ihrer Dauer begrenzt. Die Leichen werden zur Vorbeugung gegen die Pandemie verbrannt.


2. Wie wird das gesellschaftliche Leben durch die Vorsichtsmaßnahmen eingeschränkt?

Das soziale Leben ist sehr eingeschränkt. Die einzigen Möglichkeiten, sich zu versammeln und Kontakte zu knüpfen, sind virtuell.


3. Halten sich die Menschen in deiner Umgebung an die Vorschriften?

Ich habe das Gefühl, dass sich die meisten Menschen an die Vorsichtsmaßnahmen halten.


4. Hat die Regierung deiner Meinung nach richtig reagiert?

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Regierung, wenn auch mit einer gewissen Verzögerung, innerhalb der gesundheitlichen und technischen Grenzen unseres Landes richtig gehandelt hat. Meiner Ansicht nach sind unsere Maßnahmen im Vergleich zu Chinas Handlungsweise etwas rudimentär: In China wird die Temperatur der Bürger mehrmals täglich gemessen und die Zwangsquarantäne wird viel strenger überwacht.

Italien ist mit einer Situation konfrontiert, auf die es nicht vorbereitet war: Sowohl die notwendigen Richtlinien für Ausnahmesituationen als auch sanitäre Schutzeinrichtungen fehlen.

Da es sich bei COVID-19 um einen großen Notfall handelt, ist die Zahl der Tests begrenzt. Menschen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, werden oft nicht erneut getestet, um zu überprüfen, ob sie genesen sind oder nicht. Dies führt dazu, dass asymptomatische, aber ansteckende Personen in Umlauf kommen. Dies hat zur Folge, dass diese Situation mitsamt ihren Folgen länger andauert.

5. Gibt es eine Sozialversicherung, die diejenigen schützt, die von der Pandemie wirtschaftlich am meisten betroffen sind?

Ich kenne Versicherungen, die den indirekten Opfern des Virus helfen, d.h. denjenigen, die aufgrund der aktuellen Situation ihren Arbeitsplatz verloren haben oder die sich rund um die Uhr um ihre Kinder kümmern müssen. Für direkte Opfer der Pandemie gibt es keine Sozialversicherung.


6. Wie werden deiner Meinung nach die sozialen und wirtschaftlichen Folgen für Italien aussehen?

Ich bin definitiv keine Expertin, aber ich würde sagen, dass diese Zeit sowohl auf sozialer als auch auf wirtschaftlicher Ebene zu Überlegungen über unseren Lebensstil führen wird. Natürlich wird die Wirtschaft unter dieser Pandemie leiden, aber ich vertraue auf die Kreativität der Italiener, alternative wirtschaftliche Wege zu finden, die vielleicht sogar nachhaltiger sind als die jetzigen. Leider verlieren viele Menschen ihren Arbeitsplatz, sie bleiben seit Wochen ohne Einkommen und eine finanzielle Unterstützung durch die italienische Regierung verzögert sich aufgrund der komplexen Bürokratie.

In Italien gibt es viele Menschen, die illegal arbeiten, vor allem im zentralen und südlichen Teil des Landes. Diese Menschen können keinerlei finanzielle Hilfe von der Regierung bekommen, da sie nicht registriert sind. Infolgedessen haben viele Familien nicht genug Geld, um Lebensmittel zu kaufen. Viele von ihnen haben aufgrund dieser Situation in Supermärkten protestiert.

Was soziale Folgen der Pandemie betrifft, so glaube ich, dass wir den sozialen Beziehungen mehr Bedeutung geben und mehr Zeit diejenigen widmen werden, die uns während dieser Isolation fehlen.

Dazu könnten wir uns nach der Krise mehr für die Verteidigung gefährdeter Gesellschaftsklassen einsetzen. Außerdem hoffe ich, dass wir das nationale Gesundheitssystem, das in dieser Zeit viel gelitten hat, mehr unterstützen können. Ich hoffe auch, dass wir die Notwendigkeit verstehen, illegale Arbeit zu bekämpfen.

All dies wird zu einer besseren Gesellschaft führen. Ich habe die italienische Reaktion angesichts dieser Pandemie geschätzt: Viele Menschen haben sich von Anfang an ehrenamtlich engagiert. Es gibt Menschen, die Schutz- und Behandlungsgeräte herstellen, diejenigen, die ihre Freizeit und ihre Energie der Unterstützung von Logistikoperationen widmen, vom Einkaufen von Lebensmitteln für ältere Meenschen bis zur Verteilung von Gesichtsmasken von Tür zu Tür. Ausserdem gibt es viele Spenden jeder Art.


7. Wie haben die Einschränkungen dein persönliches Leben verändert?

Die Einschränkungen haben mein Leben völlig verändert. Ich muss mich von meiner Freundin, meinen Freunden und meinen Verwandten fernhalten. Was meine persönliche Ausbildung betrifft, so hat das negative Auswirkungen, da wir Medizinstudenten keine Praktika im Krankenhaus absolvieren können. Trotzdem hatte ich die Möglichkeit, mich als Freiwilliger beim Italienischen Roten Kreuz zu bewerben. Ich spüre eine Wertschätzung für die Arbeit, die ich beim Roten Kreuz leiste. Ich bemerke auch ein gewisses Gefühl ansteckender Solidarität, die Menschen wollen sich engagieren und helfen, wenn sie sehen, dass andere dies tun.

Manchmal bemerke ich Oberflächlichkeit, wenn man sich am Gebrauch von Gesichtsmasken und Handschuhen oder an soziale Distanz halten muss. Was mich selbst überrascht, ist, dass wenn man Menschen auf die Bedeutung von Hygienemasßnahmen aufmerksam macht, sie viel Zusammenarbeit und Kooperation zeigen. Ich stelle auch eine geringe Risikowahrnehmung bei denjenigen fest, die keinen Kontakt zum medizinischen Bereich haben. Dies ändert sich langsam, vor allem durch die Sensibilisierung der Menschen bezüglich der Risiken der Pandemie und der Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen.

8. Wovor fürchtest du dich im Moment?

Ich fürchte Gleichgültigkeit in verschiedenen Bereichen:

- im politischen Bereich: Ich fürchte diejenigen, die einem Land nicht helfen wollen, wenn es Schulden hat, und diejenigen, die sich nicht um ihre Toten kümmern, bis das Land selbst seine Schulden bezahlt hat.

- im wissenschaftlichen Bereich: Ich fürchte diejenigen, die leugnen, was diese Pandemie hervorgerufen hat, und diejenigen, die keine neuen Richtlinien für die Zukunft aufstellen wollen

- im Bereich des Gesundheitssystems: Ich fürchte diejenigen, die das Gesundheitssystem und die Krankenhäuser nicht unterstützen wollen. Ein so großes Problem könnte sich wiederholen.

- im wirtschaftlichen und sozialen Bereich: Ich fürchte diejenigen, die sagen, dass nach dieser Pandemie alles wieder zur Normalität zurückkehren wird. Ich hoffe, dass wir nicht zur Normalität zurückkehren werden: Ich wünsche mir Veränderungen im Leben, wie eine gerechte Wirtschaft, authentischere Beziehungen, eine Gesellschaft, die sich um ihre Mitglieder kümmert, trotz des Geldes, das sie/er in die Gesellschaft einbringen kann. Ich wünsche mir mehr Einheit.

9. Fühlen Sie sich über das Virus und die Vorsichtsmaßnahmen ausreichend informiert?

Ich glaube, ich bin gut über das Virus informiert, da ich an der Universität Medizin studiere. Aus diesem Grund kenne ich die Eigenschaften eines Virus, seinen hypothetischen Ursprung, seine Übertragung, die Präventionsmethoden und die therapeutischen und pharmakologischen Annäherungsversuche. Ich weiß, dass wir Jahre warten müssen, um ein spezifisches Medikament und einen Impfstoff dagegen zu finden.

10. Woher erhalten Sie Informationen (welche Medien, spezifische Ressourcen)?

Ich informiere mich vor allem durch Auffrischungskurse, die von Krankenhäusern angeboten werden.


11. Sind Sie über die aktuelle Situation in anderen Ländern informiert?

Ich stehe in Kontakt mit Menschen aus Nord- und Mittelamerika und mit Menschen vom afrikanischen Kontinent. Aus diesem Grund erhalte ich mehr Informationen als die, die Sie nur von den Medien erhalten können.


ENGLISH TRANSLATION


Between solidarity and restrictions


Name: Elisabetta Lunardon

Age: 22

Job: Medicine student

Town: Dueville (Vicenza, Italy)

Date: 20th April 2020

1. What precautions did your government put in place?

Our government has put in place different precautions: it has lowered the production of all sectors, except the food ndustry and a few others; it has limited the movement of people (you can only move within a range of 200 metres and when you have to buy groceries), it has imposed the duty of wearing gloves and masks when people are moving.

Beside this, people have to move alone. All students have to stay at home and public places are closed. As far as what religious functions are concerned, they have been reduced and a prohibition of gathering is in force.

To give an example, catholic funerals are celebrated by the priest and some few relatives only and they can only last a short time. The corps are incinerited for precaution against the pandemic.


2. How is social life restricted by the precautions?

Social life is very restricted. The only means of gathering and socializing are virtual.


3. Do the people in your surroundings conform to the regulations?

I have the feeling that most of the people follow the precautions.


4. In your opinion, did your government react properly?

I personally think that the government, although with some delay, is acting properly within the health and technological limits of our country. It is my personal belief that these measures are a bit rudimentary compared to China´s way of acting. In China, for instance, the temperature of citizens gets measured several times per day and the compulsory quarantine is much more supervised. Italy is facing a situation for which we were not prepared due to the lack of both necessary guidelines for exceptional situations like the current one and of sanitary protection facilities.

COVID-19 being a large-scale emergency, the number of tests is limited. People who have been tested positively to COVID-19 are often not tested again to check whether they have recovered or not. This leads to a circulation of asymptomatic but contagious people. As a consequence, this situation and its consequences lasts longer.


5. Is there a social insurance that covers those who are economically most affected by the pandemic?

I know of insurances that help indirect victims of the virus, i.e. those who have lost their job due to the current situation or those who struggle to look after their children 24/7. There is no social insurance for direct victims of the pandemic.


6. How will the social and economic consequences of the crisis look like for Italy?

I am definitely not an expert, but I would say that both at a social and at an economic level, this period will lead to reflections on our lifestyle. Of course the economy will suffer from this global pandemic, but I trust in the Italians’ creativity to find alternative economic ways that are perhaps even more sustainable. Unfortunately, many people are loosing their jobs, they have been staying without an income for weeks and a financial support from the Italian government is delayed due to difficult bureaucracy.

In Italy there are also many people working illegally, especially in the central and southern part of the country. These people cannot expect any kind of financial help from the government since they are not registered. As a consequence, many families do not have enough money to buy food. Many of them have protested at supermarkets.

As far as the social aspect is concerned, I believe that we will give more priority to social relations and we will dedicate more time to those who we are missing during this lockdown. We might commit more to the defense of vulnerable sectors of society. Besides, I hope that we can sustain the national health system, which has suffered a lot during this time. I also hope we understand the necessity of fighting illegal work.

Indeed, all of this will lead to a better society. I have appreciated the Italian reaction on a social level in facing this pandemic: many people have engaged in volunteering from the beginning. There are people who produce protection and treatment devices, those who dedicate their free-time and energy to support logistics operations, from buying groceries for elderly to distributing face masks from door to door. Donations of every kind are made abundantly.


7. How did the restrictions change your personal life?

The restrictions have changed my life completely. I have to keep distance from my girlfriend, my friends and my relatives. Concerning my personal education, there is a negative impact since we medical students cannot undertake traineeships at hospitals. Nevertheless, I had the opportunity to apply as a volunteer at the Italian Red Cross. I can feel appreciation for the work I am doing at the Red Cross. I also notice a certain sense of contagious solidarity, people want to get involved and help when they see others doing it.

Sometimes I see superficiality for what the use of face mask and gloves is concerned or when it comes to keeping social distance. The surprising fact is that when you make people aware of this and of the importance of hygienic measures, I notice great collaboration and cooperation. I also notice a low perception of the risk from those who are not in contact with the medical environment. This is changing slowly, in particular by sensitizing people about the risks and the importance of protective measures.

8. What are you afraid of right now?

I fear indifference in different fields:

- in the political field: I fear those who do not want to help a country if it has debts and those who do not care about their dead people till the country itself will have paid its debt.

- in the scientific field: I fear those who deny what this pandemic has provoked and those who do not want to establish new guidelines for the future

- in the health field: I fear those who do not want to support the health system and hospitals. Such a large-scale problem might happen again.

- in the economic and social field: I fear those who say that after this pandemic everything will return to normality. I hope we will not return to normality: I wish life changes, such as a fair economy, more authentic relations, a society that cares about its members, despite the money that she/he can bring into the society. I wish more unity.

9. Do you feel enough informed about the virus and the precautions?

I think I am well informed about the virus, since I am studying Medicine at University. For this reason, I am familiar with the characteristics of a virus, its hypothetical origin, its transmission, prevention methods and the therapeutic and pharmacological approaches. I know we will have to wait years to find a specific medicine and a vaccine against it.


10. Where do you get information from (which media, specific resources)?

I inform myself especially through refresher trainings offered by hospitals.

11. Are you informed about the current situation in other countries?

I am in contact with people from North and Central America and with people from the African continent. For this reason, I get more information compared to the one that you can get from media.

TRADUCCIÓN AL ESPAÑOL

Nombre: Elisabetta Lunardon

Edad: 22 años

Trabajo: Estudiante de medicina

Ciudad: Dueville (Vicenza, Italia)

Fecha: 20 Abril 2020


1. ¿Qué precauciones tomó su gobierno?

Nuestro gobierno ha tomado diferentes precauciones: ha reducido la producción de todos los sectores, excepto el de la alimentación y algunos otros; ha limitado la circulación de las personas (sólo se puede circular en un radio de 200 metros y cuando hay que comprar alimentos), ha impuesto la obligación de llevar guantes y máscaras cuando la gente se mueve.

Además de esto, la gente tiene que moverse sola. Todos los estudiantes tienen que quedarse en casa y los lugares públicos están cerrados. En lo que respecta a las funciones religiosas, se han reducido y está en vigor una prohibición de reunirse.

Por ejemplo, los funerales católicos son celebrados por el sacerdote y algunos pocos parientes solamente y sólo pueden durar un corto tiempo. El cuerpo es incinerado por precaución contra la pandemia.


2. ¿Cómo se restringe la vida social por las precauciones?

La vida social está muy restringida. Los únicos medios para reunirse y socializar son los virtuales.


3. ¿La gente de su entorno se ajusta a las normas?

Tengo la sensación de que la mayoría de la gente sigue las precauciones.

4. ¿En su opinión, ¿su gobierno reaccionó correctamente?

Personalmente creo que el gobierno, aunque con cierto retraso, está actuando correctamente dentro de los límites sanitarios y tecnológicos de nuestro país. Personalmente creo que estas medidas son un poco rudimentarias comparadas con la forma de actuar de China. En China, por ejemplo, la temperatura de los ciudadanos se mide varias veces al día y la cuarentena obligatoria es mucho más supervisada. Italia se enfrenta a una situación para la que no estábamos preparados debido a la falta tanto de las directrices necesarias para situaciones excepcionales como la actual como de las instalaciones de protección sanitaria.

Siendo COVID-19 una emergencia a gran escala, el número de pruebas es limitado. Las personas que han dado positivo en COVID-19 a menudo no son sometidas a nuevas pruebas para comprobar si se han recuperado o no. Esto lleva a una circulación de personas asintomáticas pero contagiosas. Como consecuencia, esta situación y sus consecuencias duran más tiempo.

5. ¿Existe un seguro social que cubra a los más afectados económicamente por la pandemia?

Conozco seguros que ayudan a las víctimas indirectas del virus, es decir, a los que han perdido su trabajo debido a la situación actual o a los que tienen dificultades para cuidar de sus hijos las 24 horas del día. No existe un seguro social para las víctimas directas de la pandemia.


6. ¿Cómo se verán las consecuencias sociales y económicas de la crisis para Italia?

Definitivamente no soy un experto, pero diría que tanto a nivel social como económico, este período nos llevará a reflexionar sobre nuestro estilo de vida. Por supuesto que la economía sufrirá esta pandemia mundial, pero confío en la creatividad de los italianos para encontrar formas económicas alternativas que sean quizás aún más sostenibles. Desafortunadamente, mucha gente está perdiendo sus trabajos, se han quedado sin ingresos durante semanas y el apoyo financiero del gobierno italiano se retrasa debido a la difícil burocracia.

En Italia también hay mucha gente trabajando ilegalmente, especialmente en el centro y el sur del país. Estas personas no pueden esperar ningún tipo de ayuda financiera del gobierno ya que no están registrados. Como consecuencia, muchas familias no tienen suficiente dinero para comprar comida. Muchos de ellos han protestado en los supermercados.

En cuanto al aspecto social, creo que daremos más prioridad a las relaciones sociales y dedicaremos más tiempo a los que faltan durante este encierro. Podríamos comprometernos más en la defensa de los sectores vulnerables de la sociedad. Además, espero que podamos sostener el sistema nacional de salud, que ha sufrido mucho durante este tiempo. También espero que entendamos la necesidad de luchar contra el trabajo ilegal.

De hecho, todo esto nos llevará a una sociedad mejor. He apreciado la reacción de Italia a nivel social para hacer frente a esta pandemia: muchas personas se han comprometido en el voluntariado desde el principio. Hay personas que producen dispositivos de protección y tratamiento, que dedican su tiempo libre y su energía a apoyar las operaciones logísticas, desde la compra de alimentos para los ancianos hasta la distribución de mascarillas de puerta en puerta. Se hacen abundantes donaciones de todo tipo.

7. ¿Cómo cambiaron las restricciones su vida personal?

Las restricciones han cambiado mi vida completamente. Tengo que mantenerme a distancia de mi grilfriend, mis amigos y mis parientes. En cuanto a mi educación personal, hay un impacto negativo ya que los estudiantes de medicina no podemos hacer prácticas en hospitales. Sin embargo, tuve la oportunidad de solicitar un puesto de voluntario en la Cruz Roja Italiana. Puedo sentir aprecio por el trabajo que estoy haciendo en la Cruz Roja. También noto un cierto sentido de solidaridad contagiosa, la gente quiere involucrarse y ayudar cuando ven que otros lo hacen.

A veces veo superficialidad en lo que se refiere al uso de la máscara y los guantes o cuando se trata de mantener la distancia social. El hecho sorprendente es que cuando se concientiza a la gente sobre esto y sobre la importancia de las medidas higiénicas, noto una gran colaboración y cooperación. También noto una baja percepción del riesgo por parte de aquellos que no están en contacto con el entorno médico. Esto está cambiando lentamente, en particular al sensibilizar a la gente sobre los riesgos y la importancia de las medidas de protección.

8. ¿A qué le teme ahora mismo?

Temo la indiferencia en diferentes campos:

- en el campo político: Temo a los que no quieren ayudar a un país si tiene deudas y a los que no se preocupan por sus muertos hasta que el propio país haya pagado su deuda.

- en el campo científico: Temo a los que niegan lo que esta pandemia ha provocado y a los que no quieren establecer nuevas pautas para el futuro

- en el campo de la salud: Temo a los que no quieren apoyar el sistema de salud y los hospitales. Un problema de tal envergadura podría volver a ocurrir.

- en el campo económico y social: Temo a los que dicen que después de esta pandemia todo volverá a la normalidad. Espero que no volvamos a la normalidad: Deseo cambios en la vida, como una economía justa, relaciones más auténticas, una sociedad que se preocupe por sus miembros, a pesar del dinero que pueda aportar a la sociedad. Deseo más unidad.


9. ¿Se siente suficientemente informado sobre el virus y las precauciones?

Creo que estoy bien informado sobre el virus, ya que estoy estudiando medicina en la universidad. Por esta razón, estoy familiarizado con las características de un virus, su hipotético origen, su transmisión, los métodos de prevención y los enfoques terapéuticos y farmacológicos. Sé que tendremos que esperar años para encontrar un medicamento específico y una vacuna contra él.

10. ¿De dónde obtiene la información (qué medios, recursos específicos)?

Me informo especialmente a través de los cursos de actualización que ofrecen los hospitales.

11. ¿Está informado sobre la situación actual en otros países?

Estoy en contacto con personas de América del Norte y Central y con personas del continente africano. Por eso recibo más información que la que se puede obtener de los medios de comunicación.

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